Auf ein Gespräch um Leben und Tod mit Solveig Steinmeier.
Die Geburt und der Tod sind die beiden absoluten Größen, die wir hier auf unserem Planten kennen. Mit der Geburt tauchen wir hier ein, mit dem Tod verlassen wir diese physische Welt.
Das System, in das wir hinein geboren werden und das System, das wir wieder verlassen werden, ist danach auf eine gewisse Art und Weise nicht mehr das gleiche.
Übergänge gibt es zick in unserem Leben – viele kleine Geburten und ein Tod mehr als Geburten…
Die Idee, dass Geburt und Tod absolut sind, verändert jedoch mehr im System als bei den kleinen Brüdern und Schwestern der Veränderung.
Was sich bei mir und Solveig verändert hat, betrachten wir gemeinsam in diesem Gespräch. (Übrigens mit ihr habe ich VISIONARIES UNFOLDUNG entwickelt.)
Solveig hat 2025 sowohl ihr Kind im Mutterleib als auch ihren Vater „verloren“.
Ich habe Ende 2024 meine Mama „verloren“ – wir blicken zurück auf ein lehrreiches 2025.
Wenn Du das Video gleich anschauen willst, klicke auf das Vorschau-Bild und Du gelangst gleich zum Video auf meinem YouTube-Kanal – oder Du magst noch etwas meinen Artikel lesen…
Ein paar Eckpunkte, so dass Du vielleicht auch konkret für Dich schauen kannst, was Du „tun“ kannst, wenn Du jemanden aus Deinem Leben verloren hast.
Solveig und ich haben jeweils unsere eigenen Wege zum Abschied gewählt. Wir haben für uns entschieden, welche Rituale in einer ritualarmen Welt es für uns nun braucht, um einen würdevollen und bewussten Abschied zu begehen.
Solveig taucht ei in die schematische Welt, die sie mehr und mehr begleitet.
Ob mein Etikett als „Schamanisch“ zu bezeichnen ist, weiß ich nicht ist mir auch gleich-gültig.
Bei mir war u.a. am 2. Tag nach dem Tod meiner Mama nochmal ganz bewusst mein Zimmer zu räuchern und alles für einen langen Meditationsabend vorzubereiten. Ich habe diesen Abend meiner Mama gewidmet:
Braucht die Seele noch etwas, um die Erde hier gut zu verlassen?
Erreicht mich noch ein Auftrag, den ich physisch zu erledigen habe?
Ich habe meine eigene Trauer angeschaut und ein Geschenk darin entdeckt – vielleicht entdeckst Du ja auch Dein ganz eigenes, wenn Du Trauer nicht ablehnst, sondern bewusst anschaust…
Auch die Systeme ändern sich, es „rappelt“ in der Kiste, es kommt ins Wanken und sucht nach seinem natürlichen Ausgleich.
Ich habe noch mal die Erinnerung an alte Muster bekommen – mal wieder – weniger dramatisch und dennoch heftig in der Außenwelt. Ich durfte es mir anschauen, durchleben und an dieser Zwiebelschale des Bewusstseins angekommen, „neue“ Entscheidungen treffen, um die Schleife des Destruktiven zu verlassen. Aber ich habe die Wirkkraft der alten ungesunden Muster nochmal betrachten dürfen: Ah, so wirkt das…Ah, so fühlt sich das an. Ah, so kann ich es durchlesen, begreifen, verwandeln…
Für uns beide war spürbar: „Jetzt“ sind wir an der Reihe – wohin will uns unsere neue Bewusstheit darüber Hinstupsen und wie antwortet die „Welt“ darauf?
Ich habe in noch größerer Tiefe meiner Wahrheit und meinen Wahrnehmungen vertraut, auch wenn die darauf folgenden Entscheidungen für das Umfeld nicht immer nachvollziehbar waren. Aber ich bin nicht hier, um naiv zu gefallen. Ich bin hier, um verkörperte Wahrheit auszudrücken.
Auch Solveig spürte diesen „Schub“: Wozu bin ich noch bereit? Was will ich mit meiner verbleibenden Erdenzeit machen?
Wie kann ich meine Lehren aus dem Tod ziehen, um meine Beziehungen authentischer zu leben und zu gestalten?
Und aus diesem Lauschen heraus tauchen „neue“ Antworten auf.
Manchmal klein, zart, ungewöhnlich, scheinbar neu – aber ihr Ruf ist stärker, klarer, dringlicher – sie sind getränkt mit der Absolutheit des Todes und diese Absolutheit ist neue Kraft, neue Klarheit, neue Kompromisslosigkeit aus Liebe geboren.
Liebe, die nicht mehr gefallen muss, sondern es ist der Liebesraum dahinter, oder darum herum. Dieser Raum macht auch vor uns selbst nicht halt, im besten Falle werden wir zu ihm.
Aus Liebe habe ich mich von Dingen und Menschen getrennt – nicht für die schnelle Egobefriedigung. Das ist keine Liebe, das ist Hollywood – und damit mehr denn je, die Hölle auf Erden.
Nein, der Raum der Liebe ist Liebe, sie ist klar, sie ist kraftvoll, sie ist die Kraft, die den Sturm übersteht und sie folgt ihren eigenen „Gesetzen“ der kosmischen Ordnung.
- Braucht das manchmal Zeit?
- Braucht das manchmal Hilfe?
- Braucht das Akzeptanz, dass ein altes Funktionieren (das eh nie ein wahres Wirken war), jetzt keine Gültigkeit mehr hat?
- Braucht das ein Durchleben und Verkörpern, ohne den Impuls zu folgen, das man das nicht fühlen will?
Ja! Ja! Ja!
Und dann zeigt sich etwas, dann löst sich etwas, das über unser Ego, über unser Erdenspiel hinausgeht – trotz, mit und wegen allem, entsteht auch eine neue Kraft der Entspannung. Denn die Spannung ist für Altes und Ungültiges nicht mehr notwendig.
In der Lösung und Loslösung entsteht oder zeigt sich das, was durch uns durch „Bestand“ hat- das ist nicht Absolutes, es ist stets im Wandel und dennoch noch nie so tragfähig wie jetzt.
Jetzt möchte ich mir das Video anschauen…
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